Es ist nie zu spät,
um Heizkosten einzusparen

Und schonwieder sind die Energiekosten gestiegen. Jetzt ist sparen angesagt.

Vorallem, wer weiss wieviel Rohöl und Gas es in
15 Jahren noch gibt und wie teuer ist es dann???


  1. So können sie Heizkosten sparen: Lüften Sie richtig und regelmäßig. Verbrauchte Luft speichert keine Wärme. Richtig heißt dabei, 2 -3x tägl. eine Stoßlüftung von 2 - 5 Min. (ordentlich Durchzug). Bei einem gekippten Fenster Dauerlüften, sollten Sie ganz vermeiden. Dabei entsteht kein Luftaustausch sondern die Räume werden nur zu stark ausgekühlt. Bitte die Heizkörper beim Lüften ausdrehen.

  2. Sparen Sie sich unnötige Renovierungkosten. Wenn Sie richtig und regelmäßig Lüften (kurze Stoßlüftungen), schimmeln Ihre Wände nicht. Wenn doch, sagen Sie rechtzeitig Ihrem Vermieter bescheid.

  3. Lassen Sie die Heizung den ganzen Tag klein laufen, anstatt sie Nachts und während der Arbeitszeit ganz auszuschalten. Denn die Räume kühlen zu sehr aus. Um auf die vorherige Temperatur zu kommen, wird mehr Energie verbraucht, als wenn die Heizung auf klein angewesen wäre. (Evtl. vergleichbar mit dem Auto. Bremsen und beschleunigen...!)

  4. Eine Raumtemperatur von 18 - 20 ist am gesündesten. Nachts reichen
    16 - 18. Wenn Ihnen das zu kühl ist, sollten Sie die Isolierung von Wänden und Decken prüfen. Warscheinlich können diese die Raumwärme nicht halten und kühlen aus.

  5. 70% der Heizkosten können Sie sparen, wenn Sie alle Maßnahmen ergriffen haben, um Heizungsnischen, Heizungsrohre, Rolladenkästen, Außenwände, Dach und Keller ordentlich zu dämmen.

  6. Schließen Sie Ihre Rolläden in der Nacht und/oder ziehen Sie die Vorhänge vor die Fenster. So wird die Kälter von der Nacht abgeschirmt.

  7. Der Spitzenreiter in der Liste der Wärmeverluste sind ungedämmte Dächer. Etwa 9.100 Kilowattstunden wertvoller Heizenergie gehen hier pro Jahr ungenutzt verloren.

  8. Nutzen Sie die Heizkörper nicht als Ablagefläche. Halten sie ihn frei von Sofas und Gardienen. Das schirmt die Wärme ab. Folge: Der Heizkörper wird höher gedreht, um die gewünschte Raumtemperatur zu erhalten, als er eigentlich müßte.
    Ebenso müssen Sie darauf achten, dass das Thermostat nicht verdeckt ist. Dies verursacht Stauwärme. Folge: Die Heizung schaltet ab, weil Sie glaubt die Temperatur erreicht zu haben. D.h. wieder, Sie drehen den Heizkörper/Therme höher, als sie müßten, um die geünschte Raumtemperatur zu erhalten.

  9. Lassen Sie regelmäßig die Wartung für Ihre Heizanlage machen. Verdreckte oder kaputte Geräte verbrauchen zu viel Energie. Nur 1 mm Ruß in Ihrem Heizkessel verbraucht satte 5% mehr Energie.

  10. Mit Heizungsanlagen verhält es sich genauso wie mit Wasch- und Spülmaschinen. Sind sie zu alt, verbrauchen sie zu viel. Ist Ihre Heizungsanlage z.B. älter als 15 Jahre, lassen Sie sich auf jedenfall einmal von einem Fachmann professionell beraten. Denn mit einer modernen Heizanlage können Sie ernorm viel Energie sparen. Vielleicht reicht ja schon ein verbesserter Brenner und Heizkessel und eine optimale Regelung der Vorlauftemperatur.

  11. Wenn Sie vor dem Kauf einer Neuen Anlage stehen, lassen Sie sich über den Einsatz von Techniken von Wärmerückgewinnungen beraten. Oder evtl. über Solarkollektor- und Biomasseanlagen. Es gibt Förderungen von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

  12. Eine moderne Erdgas-Heizungsanlage in Kombination mit Lüftung und Wärmerückgewinnung spart gegenüber einer veralteten Anlage ohne Wärmerückgewinnung über 22% Brennstoff ein.

  13. Etwa 80% des Energieverbrauchs in einem Privathaus macht die Heizung aus. Eine effiziente Heizungsanlage ist wichtig, spart aber letztlich nur, wenn das Haus entsprechend gedämmt ist.

  14. Bringen Sie unten an Ihrer Wohnungstür eine Bürste von innen an. Diese verhindert den Luftzug und es wird deutlich wärmer. Diese Leisten gibt es zum Anschrauben oder Anbohren in den Baumärkten.

  15. So können sie ihre Energiekosten senken: Prüfen sie, ob ihre Fenster dicht sind. Fühlen Sie bei kühlem und möglichst windigem Wetter an Ihren Fenstern, ob Sie ziehen. Ebenfalls im Baumarkt gibt es verschiedenste Isolierbänder dafür. Auch hier ist eine merkliche Verbesserung zu spüren, wenn Sie undichte Fenster isolieren.
    Auch alte Fenster können so aufgearbeitet werden, dass sie eine Dämmwirkung haben wie fabrikneue.

  16. Eine Wärmepumpe beweist, dass Umweltschutz auch komfortabel und vor allem sparsam sein kann:
    Eine Wärmepumpe benötigt wenig Platz und bezieht bis zu 75% der zum Heizen erforderlichen Energie aus der Umwelt (Luft, Grundwasser, Erdwärme). Und sie bietet sogar noch einen Kühlfunktion im Sommer.
    Energieberatung z.B. bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen.